Nevşehir, Provinz in Zentralanatolien, Türkei
Nevşehir ist eine Provinz in Zentralanatolien mit vielfältigen Landschaften, unterirdischen Städten und Felsformationen, die sich über acht Verwaltungsbezirke erstrecken. Das Gebiet wird durch ein Netzwerk von Tälern und Ebenen geprägt, wobei Täler mit steilen Wänden und offene Hochebenen das Terrain dominieren.
Das Gebiet wurde Zufluchtsort für frühe christliche Gemeinden, die vom 8. bis 12. Jahrhundert Kirchen in die Felsen hineintrieben. Diese Gemeinden bauten auch unterirdische Siedlungen, um Schutz vor äußeren Angriffen zu finden.
Die Region ist seit Jahrhunderten ein Zentrum für Handwerk und Landwirtschaft, wobei lokale Gemüsebauern und Weinproduzenten die charakteristische Landschaft prägen. Besucher sehen hier noch heute traditionelle Anbaumethoden und kleine Märkte, die das alltägliche Leben der Gemeinden widerspiegeln.
Das Gebiet liegt etwa 290 Kilometer südlich von Ankara und ist über ein gut ausgebautes Straßennetz mit allen größeren türkischen Städten verbunden. Regelmäßige Busverbindungen verbinden alle acht Bezirke untereinander und bieten Reisenden Zugang zu abgelegenen Gebieten.
Unter der Stadt Nevşehir liegt ein umfassendes Netzwerk unterirdischer Räume, mit einer großen unterirdischen Stadt, die 2015 bei Bauarbeiten entdeckt wurde. Diese Entdeckung zeigte, dass sich unter dem modernen Stadtbild eine ganze Zivilisation erstreckt.
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