Karaman, Verwaltungsregion in Zentralanatolien, Türkei
Karaman ist eine Provinz in Zentralanatolien und erstreckt sich über flache und hügelige Landschaften am nördlichen Fuß des Taurus-Gebirges. Die Region umfasst mehrere städtische Zentren und ländliche Gebiete, wobei die Stadt Karaman als administrative Hauptstadt fungiert.
Die Gegend wurde in der Antike als Laranda bekannt und änderte ihren Namen, als Karaman Bey 1256 die Kontrolle übernahm und damit die Karamaniden-Dynastie gründete. Diese Herrscherdynastie prägte die Region für mehrere Jahrhunderte und hinterließ tiefe Spuren in ihrer Entwicklung.
Die Provinz ist eng mit der türkischen Sprachgeschichte verbunden, da hier 1277 erstmals Türkisch als offizielle Sprache erklärt wurde. Diese sprachliche Erneuerung wird bis heute in der lokalen Identität gepflegt und prägt das kulturelle Bewusstsein der Region.
Die wichtigsten Städte der Region sind relativ gut miteinander verbunden und die Gegend ist mit Privatfahrzeugen oder lokalen Bussen erreichbar. Der beste Weg, um die Region zu erkunden, besteht darin, sich Zeit für verschiedene Orte zu nehmen und die Landschaft zwischen den städtischen Zentren zu erleben.
Im Norden der Provinz befindet sich der archäologische Komplex Binbir Kilise mit zerstreuten Ruinen früher christlicher Kirchen auf den vulkanischen Hängen des Berges Karadag. Diese Stätte zeigt die religiöse Vielfalt und antike Besiedlung, die lange vor der heutigen türkischen Identität das Gebiet prägten.
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