Weißes Haus, Präsidentenresidenz und Büro in Northwest Washington DC, Vereinigte Staaten.
Das Weiße Haus ist die offizielle Residenz des amerikanischen Präsidenten in Washington und umfasst einen Sandsteinbau mit 132 Räumen auf sechs oberirdischen Stockwerken und zwei Kellerebenen, in denen Wohnbereiche und Verwaltungsbüros durch einen zentralen Gang getrennt sind. Die Räume ordnen sich um einen mittleren Flur an, der öffentliche Empfangsräume von privaten Familienbereichen trennt.
Der Architekt James Hoban entwarf das neoklassische Gebäude, das zwischen 1792 und 1800 unter Präsident Washingtons Aufsicht errichtet wurde. Nach der Brandstiftung durch britische Truppen im Jahr 1814 endete der von Hoban geleitete Wiederaufbau 1817, wodurch die charakteristische weiße Außenbeschichtung entstand.
Die Präsidentenresidenz dient als Arbeitsplatz und empfängt ausländische Staatsgäste bei offiziellen Anlässen, bei denen Zeremonien die Beziehungen zwischen Nationen prägen. Besucher erleben die förmliche Stimmung dieser Empfangsräume, während das Gebäude im Bewusstsein der amerikanischen Bevölkerung tief verwurzelt bleibt.
Führungen müssen mindestens 21 Tage im Voraus über Kongressabgeordnete angefragt werden und finden nur freitags und samstags vormittags statt. Besucher durchlaufen Sicherheitskontrollen und dürfen keine Taschen größer als 20 mal 15 mal 10 Zentimeter, Kameras mit abnehmbaren Objektiven oder Lebensmittel mitbringen.
Unterirdische Tunnel verbinden das Gebäude mit nahegelegenen Regierungsgebäuden und ermöglichen sichere Mitarbeiterbewegungen. Präsident Truman fügte 1948 trotz öffentlicher Kritik einen Balkon im zweiten Stock hinzu, während während der Obama-Regierung installierte Solarpaneele Strom zur Wassererwärmung im gesamten Komplex erzeugen.
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