Oval Office, Präsidiales Arbeitszimmer im Westflügel, Washington, D.C., Vereinigte Staaten
Das Oval Office ist der Arbeitsraum des Präsidenten im Westflügel des Weißen Hauses in Washington, D.C., der sich durch seine ovale Grundform auszeichnet. Große nach Süden ausgerichtete Fenster, eingebaute Bücherregale entlang der westlichen Wände und ein Kamin am nördlichen Ende prägen den Raum.
William Howard Taft richtete diesen Arbeitsraum 1909 ein, nachdem er Architekt Nathan C. Wyeth durch einen Designwettbewerb für die Erweiterung des Westflügels ausgewählt hatte. Ein Brand im Jahr 1929 führte zu umfassenden Renovierungen, die die heutige Raumstruktur weitgehend festlegten.
Der Raum zeigt sorgfältig ausgewählte amerikanische Kunstwerke, Präsidentenporträts und Fotografien, die verschiedene Epochen der Geschichte der Vereinigten Staaten repräsentieren. Jeder Präsident wählt persönliche Gegenstände und Dekorationen aus, die seine Werte und Vision während seiner Amtszeit widerspiegeln.
Vier Türen verbinden das Büro mit dem Rosengarten, einem privaten Essbereich, dem Korridor des Westflügels und dem Arbeitsbereich der Präsidentensekretärin. Besucher können den Raum nur im Rahmen seltener öffentlicher Führungen sehen, die im Voraus arrangiert werden müssen.
Der Entwurf orientiert sich an den geschwungenen Wänden des Blue Room, die George Washington für formelle Empfänge namens Levees in Philadelphia eingeführt hatte. Diese ovale Form sollte demokratische Zugänglichkeit symbolisieren, da keine Person einen prominenteren Platz im Raum einnehmen konnte.
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