White House Rose Garden, Präsidialer Garten in Federal Triangle, Washington DC, Vereinigte Staaten
Der White House Rose Garden ist ein Garten in Washington DC, Vereinigte Staaten, der sich zwischen dem Westflügel und der Executive Residence erstreckt. Die rechteckige Anlage zeigt Beete mit Rosen und anderen Blumen um einen zentralen Rasenstreifen, gerahmt von Buchsbaumhecken und Zierapfelbäumen.
Die First Lady Ellen Wilson legte den Garten 1913 an und ersetzte damit ältere Pflanzungen aus der Kolonialzeit. Jacqueline Kennedy beauftragte 1962 den Landschaftsarchitekten Bunny Mellon mit einer Neugestaltung, die bis heute das Grundmuster bildet.
Der Name stammt von den Rosenpflanzungen, die seit über einem Jahrhundert hier wachsen und bei wichtigen Auftritten des Präsidenten als natürliche Kulisse dienen. Das Gelände liegt direkt am Westflügel und wird für Empfänge genutzt, bei denen Gäste aus dem Oval Office hinaustreten können.
Der Garten ist vom öffentlichen Gehweg nicht einsehbar und nur bei offiziellen Veranstaltungen zugänglich. Besichtigungen erfolgen im Rahmen von Führungen durch das Weiße Haus, für die man sich Monate im Voraus anmelden muss.
Der Begriff Rosengarten-Strategie entstand, als Präsidenten begannen, wichtige Termine hier statt auf Reisen durch das Land abzuhalten. Die Anlage diente auch als Ort für überraschende Ankündigungen, die direkt aus dem Arbeitszimmer des Präsidenten ins Freie verlegt wurden.
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