Cueva Charles Brewer - Carías, Quartzithöhle im Chimantá-Plateau, Venezuela.
Cueva Charles Brewer - Carías ist eine Höhle auf dem Chimantá-Plateau und besteht aus über 4000 Metern unterirdischer Gänge mit zahlreichen Kammern, Wasserfällen und einem reißenden Fluss. Die Wassermenge im Inneren schwankt stark und prägt das Aussehen dieser unterirdischen Landschaft erheblich.
Der Ort wurde 2004 von dem venezolanischen Forscher Charles Brewer-Carías entdeckt, nachdem dieser 2002 während eines Fluges einen Felsspalt und einen unterirdischen Fluss beobachtet hatte. Diese Beobachtung führte zum ersten Besuch der verborgenen Höhle.
Mehrere wissenschaftliche Expeditionen haben die geologischen Merkmale dokumentiert, darunter weiße Gesteinsformationen, die Kugeln und Pilzen ähneln und durch bakterielle Prozesse entstanden sind.
Der Zugang erfordert einen Hubschrauberflug wegen der abgelegenen Lage im Chimantá-Massiv, und es ist wichtig, auf die Bedingungen bei unterschiedlichen Wasserständen vorbereitet zu sein. Die extreme Abgelegenheit macht eine gute Vorbereitung und entsprechende Ausrüstung unerlässlich.
Im Inneren leben spezialisierte Tierarten wie Schwalben beim Eingang, riesige Zikaden und große Skorpione in den tieferen Bereichen, was diese Höhle zu einem einzigartigen Ökosystem macht. Diese Bewohner haben sich an die besonderen Bedingungen der unterirdischen Umgebung angepasst.
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