Guayana Region, Naturregion im östlichen Venezuela.
Die Guayana ist eine Region im Osten Venezuelas, die sich vom Orinoco-Delta bis zur Grenze mit Brasilien und Guyana erstreckt. Weite Graslandschaften wechseln sich mit bewaldeten Bergen und Tafelbergen ab, während Flüsse durch die Täler fließen und Wasserfälle bilden.
Spanische Entdecker erreichten die Gegend im 16. Jahrhundert und suchten nach Gold in den Flüssen. Die Gebiete blieben lange dünn besiedelt, bis im 20. Jahrhundert die Förderung von Bodenschätzen begann.
Der Name leitet sich vom Volk der Wayana ab, das einst in diesem Gebiet lebte und seine Sprache sowie Lebensweisen an die Landschaft anpasste. Heute leben mehrere Gruppen im Hochland und entlang der Flüsse, wo ihre Gemeinschaften kleiner Dörfer als Ausgangspunkt für Wanderungen dienen.
Die Anreise erfolgt meist über Ciudad Bolívar oder über kleine Flugplätze im Landesinneren, von denen aus man weiter ins Gelände reist. Viele Wege sind unbefestigt und für manche Orte braucht man ein Boot oder einen Führer.
Die Tafelberge ragen wie Inseln aus den Ebenen hervor und beherbergen Pflanzen und Tiere, die sonst nirgendwo vorkommen. Wasser fällt von den Kanten dieser Berge oft über hunderte Meter ohne Unterbrechung herab.
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