New York & Bermúdez Company, Asphaltbergbauunternehmen in Guanoco, Venezuela
Das New York & Bermúdez Company war ein amerikanisches Unternehmen, das Asphalt aus der Lagune Guanoco förderte und dabei eine eigene Eisenbahn baute. Die Infrastruktur verband die Lagune direkt mit Häfen, um die rohe Substanz auf dem Seeweg zu exportieren.
Das Unternehmen wurde 1885 gegründet und erhielt die Konzession zur Ausbeutung des größten natürlichen Asphaltvorkommens Venezuelas. Seine Gründer sicherten sich damit Zugang zu einer der wertvollsten Rohstoffquellen des Landes.
Arbeiter aus Venezuela und Trinidad arbeiteten zusammen an der Lagune und prägten das soziale Leben vor Ort. Diese Mischung verschiedener Kulturen war für die Region ungewöhnlich und hinterließ Spuren in den lokalen Gemeinschaften.
Der Ort liegt in einer abgelegenen Region und war schwer zu erreichen, was die Bedeutung der Eisenbahn für die Gesellschaft unterstreicht. Besucher sollten mit schwierigen Straßenbedingungen und der feuchten Umgebung einer tropischen Lagune rechnen.
Die Lagune Guanoco war während des Betriebs das größte natürliche Asphaltvorkommenbehälter der Welt. Diese geologische Besonderheit machte das Gebiet zu einem der wichtigsten Orte der Rohstoffgewinnung des späten 19. Jahrhunderts.
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