Thổ-Chu-Inseln, Inselgruppe im Golf von Thailand, Vietnam
Thổ Chu Islands ist eine Inselgruppe im Golf von Thailand, bestehend aus acht Inseln mit unterschiedlichen Größen und insgesamt etwa 13,95 Quadratkilometer Landfläche auf der größten Insel. Die Inseln liegen etwa 50 Kilometer südlich von Phú Quốc und bilden ein zusammenhängendes Inselökosystem mit Buchten und Küstenlinien.
Die Inseln wurden 1975 von den Roten Khmer besetzt, was zum Tod vieler Zivilisten führte, bevor vietnamesische Truppen die Kontrolle zurückerhielten. Diese Zeit formte die heutige Besiedlung durch Marinepersonal, das seitdem die Inseln verwaltet und schützt.
Die Inseln werden von Marineangehörigen und ihren Familien bewohnt, die traditionelle Fischereimethoden pflegen und kleine handwerkliche Arbeiten durchführen. Das Leben hier dreht sich um das Meer und die tägliche Arbeit der Fischer, die ihr Wissen über Generationen weitergeben.
Eine Reise zu den Inseln erfordert besondere Genehmigungen der Behörden und ist für Besucher eingeschränkt. Die Anreise erfolgt mit einer Fähre von Hàm Ninh in Phú Quốc, wobei regelmäßig überprüft wird, wer die Inseln betreten darf.
Die Gewässer rund um die Inseln beherbergen etwa 90 Korallenarten, die ein großes Ökosystem bilden. An Land wachsen über 200 Pflanzenarten aus den Familien der Klusiazeen, Hülsenfrüchtler und Sapotazeen, die seltene Flora bewahren.
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