Côn Sơn, Meeresschutzgebiet im südlichen Vietnam.
Côn Sơn Island ist eine Insel vor der südlichen vietnamesischen Küste mit goldenen Stränden, klarem Wasser und Bergen, die direkt ins Meer abfallen. Das Eiland bietet Buchten und Küstengebiete, die zusammen einen natürlichen Schutzraum für Meereslebewesen bilden.
Die Insel diente von 1862 bis 1975 als Gefängniskolonie, wo politische Gefangene unter grausamen Bedingungen inhaftiert waren. Dieser lange Zeitraum hinterließ tiefe Spuren in der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung für Vietnam.
Der Hang-Duong-Friedhof ist ein Ort der Erinnerung, an dem Besucher Namen auf Grabsteinen lesen und die Geschichten dahinter nachvollziehen können. Menschen kommen hier vorbei, um innezuhalten und sich an die Vergangenheit des Ortes zu verbinden.
Die beste Zeit zum Erkunden ist während der trockeneren Monate, wenn die Bedingungen für Reisen am angenehmsten sind. Besucher sollten früh ankommen, um die Strände und Wanderrouten weniger überlaufen zu finden und die Natur in Ruhe zu genießen.
Während der Brutzeit von Juni bis September können Besucher beobachten, wie Meeresschildkröten nachts an Land kommen, um ihre Eier in geschützten Strandabschnitten abzulegen. Dieser natürliche Prozess findet Jahr für Jahr statt und verbindet die Insel mit einem wichtigen Ökosystem.
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