Mount Mau Son, Gebirgskette in der Provinz Lang Son, Vietnam.
Der Berg Mau Son ist eine Bergkette in der Provinz Lang Son mit einer Höhe von etwa 1600 Metern und zahlreichen Steinvillen, die an den Hängen verstreut sind. Die Landschaft wird von dichten Wäldern geprägt, die den gesamten Bereich bedecken und für grüne Aussichten sorgen.
Während der französischen Kolonialzeit entwickelte sich der Berg von einer militärischen Position zu einem Erholungsort für wohlhabende Siedler. Die vielen Steingebäude, die heute sichtbar sind, entstanden in diesem Zeitraum und prägen das Erscheinungsbild bis heute.
Die Dao-Gemeinde lebt in den Dörfern rund um den Berg nach ihren überlieferten Gewohnheiten und prägt das Bild der Landschaft mit ihren Häusern und Feldanbau. Besucher treffen auf Menschen, die ihre täglichen Aufgaben wie früher ausführen und ihre Sprache sowie Kleidung bewahrt haben.
Der Berg liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich der Stadt Lang Son und ist mit dem Auto, Motorrad oder organisierten Touren erreichbar. Die Straße führt bergauf, daher sollte man auf angemessene Schuhe und Wetterschutz achten, besonders wenn man plötzliche Temperaturwechsel erwartet.
Während der Wintermonate fällt gelegentlich Schnee, was in dieser tropischen Region äußerst selten ist und den Berg in eine ungewöhnliche weiße Landschaft verwandelt. Dieses Phänomen zieht Besucher an, die die Kälte erleben möchten, die es sonst nur in höher gelegenen Gebieten Asiens gibt.
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