Gorak Shep, Bergdorf in Khumbu Pasanglhamu, Nepal.
Gorak Shep ist eine kleine Berggemeinschaft auf 5164 Metern Höhe in der Nähe des Mount Everest, wo einige einfache Lodges am Rand eines gefrorenen Seebodens stehen. Die Gebäude sind aus Stein und Holz gebaut und bieten Trekking-Wanderern Unterkunft und Verpflegung in dieser kahlen, hochalpinen Umgebung.
Schweizer Bergsteiger richteten Gorak Shep 1952 als erstes Everest-Basislager ein, bevor sie es näher an den Khumbu-Eisfall verlegten. Der Ort behielt später seinen Zweck als wichtiger Zugang für Trekker und Kletterer, die den Gipfel anstreben.
Sherpas nutzen die Lodges hier, um Bergsteiger auf ihrem Weg zu unterstützen und ihre Bergsteigtraditionen weiterzugeben. Die kleine Gemeinschaft lebt nach dem Rhythmus der Klettersaison und verbindet dabei ihre eigene Kultur mit den Bedürfnissen der Wanderer.
Besucher sollten während März bis April oder Oktober bis November kommen, wenn klare Sicht auf den Mount Everest möglich ist und die Temperaturen moderater sind. Die Ankunft am späten Nachmittag gibt dem Körper Zeit zur Höhenanpassung, bevor es am nächsten Tag weitergeht.
Der Name bedeutet 'tote Raben' und bezieht sich auf die vollständige Abwesenheit von Leben in dieser extremen Höhe des Himalayas. Die Stille und Öde dieses Ortes wirken auf Besucher nach tagelangem Trekking fast surreal und unvergesslich.
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