Transfogarascher Hochstraße, Gebirgspass in den Făgăraș-Bergen, Rumänien.
Der Transfăgărășan ist ein Gebirgspass in den Făgăraș-Bergen, der auf über 2.000 Metern Höhe die Süd- und Nordseite des Gebirges miteinander verbindet. Die Strecke führt durch Tunnel, entlang steiler Felswände und vorbei an einem großen Stausee im Tal.
Der Pass entstand Anfang der 1970er-Jahre auf Wunsch der damaligen Staatsführung, um im Falle einer Krise schnellen Zugang über das Gebirge zu gewährleisten. Die Arbeiten dauerten mehrere Jahre und erforderten umfangreiche Sprengungen im Fels.
Die Straße führt durch die Karpaten und verbindet die Tiefebene mit dem zentralen Hochland, wobei sie mehrere Bergdörfer durchquert. Auf der Fahrt begegnet man Wanderern, die in die umliegenden Gipfel aufbrechen, und örtlichen Händlern an den Aussichtspunkten.
Der Pass ist nur wenige Monate im Jahr befahrbar, meist zwischen Ende Juni und Anfang Oktober, abhängig von den Schneeverhältnissen. Wer hinauffahren möchte, sollte mit engen Kurven rechnen und bei Nebel besonders vorsichtig sein.
Das Projekt benötigte mehrere Tausend Tonnen Sprengstoff, um die Strecke durch den Fels zu sprengen. Trotz der militärischen Planung nutzen heute vor allem Reisende und Motorradfahrer die Straße für Panoramafahrten.
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