Hodegonkloster, Byzantinisches Kloster in Konstantinopel, Türkei
Das Hodegon-Kloster war ein byzantinisches Kloster im Osten von Hagia Sophia, das um eine heilige Quelle herum errichtet wurde, die vielen Menschen Trost spendete. Der Komplex umfasste religiöse Gebäude und war ein wichtiges Zentrum des Glaubens im mittelalterlichen Konstantinopel.
Eine kaiserliche Stifterin namens Pulcheria grindete das Kloster in den frhen Jahren des 5. Jahrhunderts als wichtiges Marienheiligtum in der Stadt. Das Kloster behielt seine religiöse Bedeutung über Hunderte von Jahren, bis die Ottomanen Konstantinopel eroberten.
Das Kloster war nach seinem Zweck benannt: Pilger kamen hierher, um Hilfe bei körperlichen Leiden zu suchen, besonders jene, die blind waren. Der Ort verkörperte den Glauben der Bewohner an übernatürliche Heilung und zog Menschen aus der ganzen Stadt an.
Die Überreste des Klosters befinden sich in der Nahe des Gülhane-Parks, wo man byzantinische Architekturelemente erkennen kann. Es ist ratsam, den Ort tagsüber zu besuchen, um die steinernen Strukturen deutlich zu sehen.
Das Kloster bewahrte das Bild der Hodegetria auf, ein Werk, das dem heiligen Lukas zugeschrieben wurde und mit wertvollen Steinen wie Smaragden und Saphiren geschmückt war. Dieses besondere Kunstwerk machte den Ort zu einem Anziehungspunkt für Pilger aus der gesamten byzantinischen Welt.
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