La Vega, Venezolanische Gemeinde in der Libertador-Gemeinde, Caracas.
La Vega ist eine Gemeinde im Zentrum von Caracas auf 903 Metern Höhe, die sich über etwa 13 Quadratkilometer erstreckt und von den Stadtteilen El Paraíso, Antímano und Santa Rosalía umgeben ist. Der Bereich umfasst mehrere Schulen und Universitäten, darunter die Universidad Católica Andrés Bello, sowie Sportanlagen wie das Teo-Capriles-Velodrom.
Die Siedlung entstand ursprünglich als Wohnort für Arbeiter der Hacienda Montalbán, einer Zuckerrohrplantage, und erhielt 1813 ihren formalen Namen Nuestra Señora del Rosario de Chiquinquirá de la Vega. 1907 begann hier die Nationale Zementfabrik ihren Betrieb und legte damit den Grundstein für eine bedeutende Industriegeschichte.
Die Kirche Santo Cristo de La Vega steht im Mittelpunkt des Gemeindelebens und zieht besonders in der Karwoche Besucher zu feierlichen Prozessionen an. Sie prägt bis heute das religiöse Gesicht dieses Stadtteils.
Der Bezirk befindet sich in zentraler Lage mit guter Anbindung zu anderen Stadtteilen und ist daher relativ gut zu erreichen. Da er Bildungseinrichtungen und Sportanlagen enthält, kann ein Besuch je nach Aktivität unterschiedlich lange dauern.
Im Jahr 1907 startete die Nationale Zementfabrik hier mit kleinen Produktionsmengen, entwickelte sich aber später zu Cementos La Vega und wurde einer der bedeutendsten Zementhersteller Lateinamerikas. Diese industrielle Transformation begann damit, dass täglich nur etwa 50 Säcke hergestellt wurden.
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