Piedra del Cocuy Natural Monument, Naturdenkmal an der Dreifachgrenze von Venezuela, Brasilien und Kolumbien.
Das Piedra del Cocuy Naturdenkmal ist eine Granitinselberg-Formation in Amazonas, die etwa 450 Meter über dem Meeresspiegel aufragt und drei deutlich unterschiedliche Spitzen aufweist. Die Formation liegt zwischen den Beckensystemen des Amazonas und des Orinoko und bildet einen markanten Geländepunkt in dieser entlegenen Region.
Das Naturdenkmal wurde am 12. Dezember 1978 durch Dekret der venezolanischen Regierung zur Erhaltung seiner geologischen Besonderheiten unter Schutz gestellt. Diese Unterschutzstellung reflektierte das wachsende Bewusstsein für den Schutz der einzigartigen Naturmerkmale der Region.
Die Gegend ist seit Generationen von indigenen Gruppen wie den Baniwa, Karupaka und Karry besiedelt, und ihre Präsenz prägt das Leben in dieser abgelegenen Region. Die Felsformation selbst steht in engem Bezug zu den Traditionen und dem Wissen dieser Völker über das Amazonas-Ökosystem.
Das Naturdenkmal ist hauptsächlich über den Rio Negro erreichbar, die wichtigste Verkehrsader in dieser abgelegenen Region. Besucher sollten sich bewusst machen, dass die Zugänglichkeit stark von den Wasser- und Wetterbedingungen abhängt und eine gute Vorbereitung erforderlich ist.
Die Granitformation dient als natürliche Grenzmarkierung, wo drei Länder aufeinandertreffen, und von dem Gipfel aus kann der brasilianische Militärposten Cucuí sichtbar sein. Dieses geopolitische Detail macht den Ort zu einem ungewöhnlichen Punkt, an dem Natur und nationale Grenzen zusammentreffen.
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