Autonome Gemeinschaft Madrid, Autonome Gemeinschaft in Zentralspanien
Die Autonome Gemeinschaft Madrid ist eine Verwaltungseinheit auf höchster Ebene im Zentrum Spaniens, die sich von der Sierra de Guadarrama bis zum Tal des Tajo erstreckt. Dieses Gebiet umschließt die Hauptstadt sowie kleinere Städte, Gebirgszonen und landwirtschaftliche Flächen, die sich über eine durchschnittliche Höhe von etwa 678 Metern verteilen.
Das Gebiet wurde 1983 zur autonomen Gemeinschaft erhoben und wandelte sich dabei von einer einzelnen Provinz in eine eigenständige Verwaltungseinheit mit regionaler Selbstverwaltung um. Diese Umstrukturierung folgte dem Ende der Diktatur und war Teil des demokratischen Umbaus des spanischen Staatssystems.
Die Region prägt sich durch ihre Kombination aus Lokaltraditionen und internationaler Dynamik, die man in den Nachbarschaftsvierteln, Märkten und Stadtfesten erlebt. Bewohner pflegen den Brauch der Terrassengespräche, des späten Abendessens und der Sonntagsspaziergänge in den Parks, was das Tempo und die Atmosphäre des Alltags bestimmt.
Das Netz öffentlicher Verkehrsmittel umfasst Metrolinien, Busse und Hochgeschwindigkeitsverbindungen, die es erlauben, sowohl die Hauptstadt als auch kleinere Ortschaften zu erreichen. Besucher können sich mit Hilfe von Regionalzügen in die Berggebiete und in die umliegenden Landschaften bewegen.
Diese Region beherbergt vier Welterbestätten, die von königlichen Palästen über Universitätsviertel bis zu gestalteten Landschaften reichen. Sie ist außerdem das einzige Gebiet in Spanien, in dem eine Hauptstadt unter städtischer, regionaler und nationaler Verwaltung gleichzeitig steht.
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