Provinz Soria, Verwaltungsprovinz im östlichen Kastilien und León, Spanien
Die Provinz Soria ist eine Verwaltungseinheit im östlichen Kastilien-León mit Gebirgszügen, Pinienwäldern und Flusstälern im Sistema Ibérico. Sie zählt 183 Gemeinden, darunter die Kathedralenstadt El Burgo de Osma und zahlreiche kleinere Orte mit romanischer Architektur.
Das Gebiet entwickelte sich im Mittelalter zu einer Grenzzone zwischen christlichen und muslimischen Territorien, erkennbar an den zahlreichen Burgen und Befestigungen. Nach der Rückeroberung entstand hier ein Netz aus kleinen Siedlungen und Klöstern, die bis heute das Land prägen.
Die Region bietet über 180 romanische Kirchen aus dem 11. und 12. Jahrhundert, viele davon in kleinen Dörfern mit nur wenigen Bewohnern. Besonders im ländlichen Raum bleiben lokale Feste mit Prozessionen und traditioneller Musik ein fester Bestandteil des Jahreskalenders.
Eine Autobahn verbindet das Gebiet mit Madrid und erlaubt Reisenden, die Hauptstadt in rund zwei Stunden zu erreichen. Außerhalb der Städte sind viele Straßen schmal und kurvig, daher ist ein eigenes Fahrzeug für die meisten Routen sinnvoll.
Das Gebiet verzeichnet die niedrigste Bevölkerungsdichte Spaniens mit neun Einwohnern pro Quadratkilometer, vergleichbar mit den schottischen Highlands. Manche Ortschaften zählen weniger als zehn Bewohner, doch ihre romanischen Kirchen werden weiterhin gepflegt und bei Festen genutzt.
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