Torla-Ordesa, Gemeinde in Spanien
Torla-Ordesa ist eine Gemeinde in der Provinz Huesca, in den Pyrenäen, und liegt direkt am Haupteingang zum Nationalpark Ordesa y Monte Perdido. Der Ortskern besteht aus alten Steinhäusern entlang enger und steiler Gassen, umgeben von hohen Berggipfeln.
Der Ort entstand im Mittelalter als Bergdorf und war Sitz von Adelsfamilien, deren Wappenschilder noch heute an den Fassaden zu sehen sind. Die Kirche San Salvador wurde im 16. Jahrhundert erbaut und zeugt von der Bedeutung der Gemeinde in dieser Zeit.
Die mittelalterlichen Steinhäuser der Altstadt tragen in ihre Fassaden gemeißelte Wappenschilder, die auf die Adelsfamilien hinweisen, die hier einst lebten. Wer durch die engen Gassen geht, sieht, wie sich das tägliche Leben zwischen diesen alten Mauern noch heute abspielt.
Das Dorf ist der natürliche Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark, wobei die Wege direkt vom Ortskern aus beginnen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die steilen Gassen des alten Zentrums und die Pfade zum Kirchenhügel rutschig sein können.
Die Häuser des Dorfes haben auffällige kegelförmige Schornsteine, die nach lokalem Volksglauben böse Geister abhalten sollten. Diese Bauweise ist in anderen Pyrenäendörfern kaum zu finden und macht Torla-Ordesa auf den ersten Blick erkennbar.
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