Lagos de Covadonga, Gletscherseen im Nationalpark Picos de Europa, Spanien
Lagos de Covadonga bezeichnet zwei Gletscherseen im Hochgebirge der Picos de Europa, die auf einer Höhe von etwa 1.100 Metern (3.600 Fuß) inmitten von Kalksteinmassiven liegen. Zwischen den beiden Gewässern erstrecken sich Bergwiesen, die von sanften Hügeln und schroffen Felswänden eingerahmt werden.
Die Seen lagen jahrhundertelang abseits der Hauptrouten und dienten vor allem als Weideland für durchziehende Hirten. Erst im 20. Jahrhundert wurde eine Straße angelegt, die das Gebiet für Besucher zugänglich machte.
Die beiden Seen bilden den Zielpunkt einer jahrhundertealten Tradition lokaler Hirten, die hier im Sommer ihr Vieh auf die Hochwiesen treiben. Die Almhütten in Sichtweite werden immer noch genutzt und produzieren regionalen Käse aus Kuhmilch.
Von Juni bis September dürfen Privatwagen nicht mehr auf die Bergstraße fahren, und Besucher müssen einen Pendelbus ab Cangas de Onís nehmen. Außerhalb dieser Monate bleibt die Strecke für den privaten Verkehr zugänglich, sofern das Wetter es erlaubt.
Die Wasseroberflächen spiegeln bei Windstille die Gipfel so klar wider, dass Besucher oft nicht mehr unterscheiden können, wo die Berge enden und ihr Spiegelbild beginnt. An bestimmten Tagen im Herbst färbt sich das Laub der umliegenden Sträucher rot und orange und taucht die Ufer in warme Farbtöne.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.