Taüll, Mittelalterliches Bergdorf in La Vall de Boí, Spanien
Taüll ist ein Bergdorf in den katalanischen Pyrenäen auf etwa 1500 Metern Höhe, gebaut aus Steinhäusern an den Berghängen mit engen Straßen zwischen den Gebäuden. Die Anordnung der Häuser folgt dem natürlichen Gelände und schafft ein kompaktes, verschachteltes Ortsbild.
Das Dorf entstand im Mittelalter als Siedlung in schwer erreichbarer Bergregion und wird von der Kirche Sant Climent geprägt, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Architektur und Lage zeigen die lange Kontinuität dieser Berggemeinschaft.
Die Dorfgemeinschaft bewahrt alte Bräuche und richtet das Jahr über Feste aus, bei denen traditionelle Musik und lokale Speisen die Bergkultur zeigen. Diese Zusammenkünfte verbinden Besucher mit der Lebensweise der Pyrenäenbewohner.
Der Ort ist über Landstraßen mit benachbarten Ortschaften verbunden und bietet verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten von Bergunterkünften bis zu traditionellen Gasthäusern. Die beste Zeit für Besuche ist von Frühjahr bis Herbst, wenn Wege zugänglich sind.
Das Dorf bildet einen idealen Ausgangspunkt für mehrere Wanderrouten zu Gipfeln, Wäldern und Bergseen in der umgebenden Region. Die Routen verbinden das Dorf direkt mit Naturlandschaften und erhalten damit die alte Verbindung zwischen Siedlung und Bergumgebung.
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