Antiguo Matadero de Sevilla, Neo-Mudéjar Gebäude in Sevilla, Spanien.
Das Antiguo Matadero de Sevilla ist ein Neomudéjar-Gebäude mit Backsteinfassaden und azulejos-Kacheln, das typische Elemente der andalusischen Baukunst zeigt. Der Komplex liegt in der Nähe des Distrikts Cerro del Águila, zwischen der Ronda del Tamarguillo und der Avenida Ramón y Cajal.
Das Gebäude wurde von Architekt José Sáez y López entworfen und funktionierte ab 1921 als städtisches Schlachthaus, da die Einfuhr von Maschinen während des Ersten Weltkriegs verzögert wurde. In den 1980er Jahren erfolgte die Umwandlung zur heutigen Musikausbildungsstätte.
Das Gebäude beherbergt heute das Francisco-Guerrero-Berufsmusikkonservatorium, benannt nach einem Renaissance-Komponisten aus Sevilla. Der Ort verbindet damit die industrielle Vergangenheit mit musikalischer Ausbildung.
Das Gelände ist relativ flach und leicht zu erkunden, da die verschiedenen Teile des Komplexes in unmittelbarer Nähe beieinander liegen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang je nach laufenden Veranstaltungen oder Unterrichtszeiten unterschiedlich sein kann.
Das Land für das Gebäude wurde 1910 vom Marqués de Nervión kostenlos zur Verfügung gestellt, was nach Jahren von Grundstückskomplikationen die Verwirklichung des Projekts ermöglichte. Diese großzügige Schenkung war entscheidend dafür, dass die Stadt ihre Ziele für eine moderne sanitäre Einrichtung erreichen konnte.
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