Faro de Martiño, Leuchtturm auf der Insel Lobos, La Oliva, Spanien
Der Punta Martiño Leuchtturm ist ein kleines Bauwerk an der Nordostküste der Insel Lobos mit einem zylindrischen Stein-Turm, der sich 6 Meter über ein einstöckiges gelbes Gebäude erhebt. Der Turm sitzt auf dieser Basisstruktur und arbeitet mit einem weißen Lichtsignal, um Schiffe durch die Bocaina-Straße zwischen Lanzarote und Fuerteventura zu führen.
Das Leuchtfeuer wurde 1865 vom Architekten Juan León y Castillo entworfen und nahm fünf Jahre in Anspruch, da Materialien wie Basaltsteine und Bauholz über das Wasser transportiert werden mussten. Die Bauphase war geprägt von den Schwierigkeiten, die Kanaren-Inseln untereinander zu verbinden.
Der Name des Leuchtturms bezieht sich auf die nahe gelegene Martiño-Bucht, die Fischern seit Generationen bekannt ist. Das Gebäude mit seiner gelben Färbung ist für Bootsführer und Inselbesucher ein vertrautes Wahrzeichen der Bocaina-Straße.
Das Gebäude befindet sich auf Lobos Island, die nur per Boot erreichbar ist und vor allem von den Nachbarinseln aus besucht wird. Besucher sollten ausreichend Zeit für die Überfahrt einplanen und die Wetterbedingungen berücksichtigen, da die Seebedingungen die Zugänglichkeit beeinflussen können.
Der letzte Leuchtturmwärter Antonio Hernández Páez lebte mit seiner Familie von acht Kindern an diesem abgelegenen Ort und bewirtete Inselbesucher mit Fischsuppe. Die Geschichte dieses Wärters zeigt, wie isoliert und eigenständig das Leben auf einer Inselstation vor der modernen Automation war.
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