Musée Cernuschi, Asiatisches Kunstmuseum im 8. Arrondissement, Frankreich
Das Musée Cernuschi ist ein Kunstmuseum in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert in Paris, das rund 15.000 asiatische Werke beherbergt. Das Gebäude mit seinen eleganten Räumen erstreckt sich über etwa 3.200 Quadratmeter und zeigt Bronzen, Keramiken, Gemälde und Skulpturen aus China, Japan, Korea und Vietnam.
Das Museum wurde durch die Sammlung eines italienischen Bankiers gegründet, der während einer Reise durch China und Japan zwischen 1871 und 1873 Kunstwerke erwarb. Nach seinem Tod hinterließ er diese Sammlung der Stadt Paris, wo sie bis heute in seinem benannten Museum zu sehen ist.
Das Museum bewahrt Meisterwerke aus verschiedenen asiatischen Kulturen, die zeigen, wie Künstler über Jahrtausende hinweg mit ähnlichen Themen und Techniken arbeiteten. In den Räumen kann man sehen, wie chinesische, japanische und koreanische Künstler ihre eigenen Wege fanden, heilige Figuren und Alltagsgegenstände darzustellen.
Das Museum liegt in der Nähe des Parc Monceau und ist leicht mit der U-Bahn erreichbar. Es ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, wodurch Besucher Zeit haben, sich durch die verschiedenen Sammlungen auf mehreren Etagen zu bewegen und ihre Erkundung im eigenen Tempo zu gestalten.
Die Sammlung zeigt einen außergewöhnlichen japanischen Bronzebuddha aus dem 18. Jahrhundert, der lange Zeit als Höhepunkt der ursprünglichen Sammlung galt. Diese Figur wird manchmal als die Meguro-Buddha bekannt und zieht Besucher an, die japanische Handwerkskunst bewundern möchten.
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