Maison cantonale de La Bastide, Art-Déco-Verwaltungsgebäude in La Bastide, Bordeaux, Frankreich.
Das Maison cantonale de La Bastide ist ein mehrstöckiges Verwaltungsgebäude in Bordeaux, das geometrische Muster und dekorative Skulpturen an seiner Fassade zeigt. Der Bau verbindet verschiedene architektonische Ansätze mit unterschiedlich geformten Fenstern und unterschiedlichen Materialien.
Das Gebäude wurde 1913 entworfen, um fehlende öffentliche Einrichtungen in La Bastide zu schaffen, konnte aber wegen des Ersten Weltkriegs erst 1925 fertiggestellt werden. Diese Verzögerung prägte die endgültige Gestaltung, die mehrere Baustile miteinander verbindet.
Das Gebäude zeigt Terrakotta-Friese von Gentil & Bourdet und Skulpturen von Edmond Tuffet, die den Jugendstil und Art-Déco-Stil prägen. Diese künstlerischen Elemente sind in den inneren Räumen sichtbar und zeigen die dekorative Handwerkskunst dieser Epoche.
Das Gebäude steht an der Ecke Château Neuf und Nuits und dient weiterhin als Verwaltungszentrum des Distrikts. Besucher können die äußere Gestaltung von der Straße aus sehen und ihre Architektur bewundern.
Das Gebäude vermischt Neo-Gotik, Jugendstil und Art Déco in einer unerwarteten Mischung, die die architektonische Übergangszeit zwischen den Stilen widerspiegelt. Diese Verschmelzung verschiedener Epochen ist ungewöhnlich und zeigt, wie die Verzögerung des Baus die künstlerische Entwicklung beeinflusste.
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