Petite Venise de Colmar, Mittelalterliches Kanelviertel in Colmar, Frankreich.
Petite Venise ist ein Stadtviertel mit mittelalterlichen Kanälen, die zwischen Straßen mit farbenfrohen Fachwerkhäusern aus dem 14. bis 18. Jahrhundert fließen. Das Wasser verbindet malerische Gassen und schafft eine charakteristische Struktur, bei der kleine Brücken und Treppen die engen Räume zwischen den Häusern überbrücken.
Das Viertel entstand im Mittelalter, als Fischer, Gerber und Gemüsegärtner die Kanäle für ihre Arbeit nutzten. Die Häuser wurden später erweitert und modernisiert, wobei die Wasserinfrastruktur das Rückgrat des wirtschaftlichen Lebens blieb.
Der Ortsname bezieht sich auf die Kanäle, die wie in Venedig durch die Gegend fließen und das tägliche Leben prägen. Heute sitzen Menschen in den Restaurants am Wasser und essen lokale Spezialitäten, während Boote vorbeifahren.
Der Zugang zu Fuß ist einfach, da die Gegend voller enger Wege und Treppen ist, die zwischen den Häusern verlaufen. Bootsfahrten sind in der wärmeren Jahreszeit möglich und bieten eine andere Perspektive auf die Architektur.
Jeder Bereich des Viertels hatte seinen eigenen Zweck: Gerber hängten Häute in der Nähe der Kanäle auf, um sie zu trocknen. Fischer und Gemüsegärtner nutzten die Wasserwege, um ihre Produkte effizienter zu transportieren und zu verkaufen.
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