Porte de Montmartre, Stadttor im 18. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Porte de Montmartre ist ein Stadttor im 18. Arrondissement von Paris, das an der Stelle liegt, wo der Boulevard Ney auf die Avenue de la Porte de Montmartre trifft. Es handelt sich um einen der historischen Durchgänge, die einst die Grenze der Stadt markierten und heute eine wichtige Kreuzung im nördlichen Paris bilden.
Die Porte de Montmartre wurde als Teil der Thiers-Befestigungsanlagen errichtet, die im 19. Jahrhundert rund um Paris gebaut wurden, um die Stadt zu schützen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Befestigungen abgerissen und durch Boulevards und Wohnviertel ersetzt.
Die Porte de Montmartre liegt dort, wo die Stadt aufhört und die äußeren Viertel beginnen, und dieser Übergang ist heute noch spürbar. Die Menschen hier leben in einer Gegend, die weder ganz Paris-Zentrum noch Vorort ist, was dem Ort einen eigenen Charakter verleiht.
Das Tor ist gut mit der Metro erreichbar, und die Umgebung ist zu Fuß leicht zu erkunden. Es lohnt sich, außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu kommen, da die Kreuzung dann deutlich ruhiger ist.
In der Zone zwischen den Befestigungen und der Stadt selbst, der sogenannten Zone non aedificandi, lebten einst Zehntausende von Menschen in Baracken, da dort keine dauerhaften Gebäude errichtet werden durften. Diese provisorischen Siedlungen verschwanden erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollständig.
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