Kossuth Cave, Geschützte Karsthöhle in Jósvafő, Ungarn
Die Höhle von Kossuth ist ein unterirdisches System, das sich durch Kalksteinformationen erstreckt und aktive Wasserkanäle enthält. Diese Kanäle speisen die Nagy Tohonya-Quelle mit durchschnittlich 14 Grad Celsius Wassertemperatur.
Wissenschaftler betraten die Höhle erstmals 1956, indem sie den Eingang durch kontrollierte Sprengungen freigaben und damit die erste dokumentierte Erkundung ermöglichten. Diese Durchbruch-Expedition öffnete das unterirdische System für systematische Forschung.
Die Höhle trägt den Namen von Lajos Kossuth, einem wichtigen Moment in der ungarischen Geschichte, der in Naturdenkmälern weiterleben soll. Besucher können diesen Bezug zu einem bedeutenden Anführer des Landes spüren, wenn sie durch die Räume gehen.
Besucher sollten sich vorab als Gruppe anmelden und Schutzkleidung sowie Gummistiefel tragen, da das aktive Wassersystem die Höhle durchfeuchtet. Kleinere Gruppen von fünf bis zehn Personen sind ideal für sichere und kontrollierte Durchgänge durch die engen Räume.
Das Netzwerk der Höhle umfasst versunkene Passagen, die Taucher erst nach spezialisierter Erkundung erreichten und 2010 den Endsiphon entdeckten. Diese unterirdischen Wasserwege zeigen, wie weit sich das System unter der Oberfläche erstreckt.
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