Vass Imre Cave, Unterirdisches Höhlensystem in Jósvafő, Ungarn.
Dieses ausgedehnte Karsthöhlensystem weist einen sieben Meter tiefen Eingangsschacht auf, der mit reichlichen Sinterformationen einschließlich Säulen, Sinterröhrchen und Heliktiten mit charakteristischer orangener Färbung geschmückt ist.
Am 31. August 1954 von Speläologen der Technischen Universität Budapest entdeckt, wurde die Höhle systematisch erforscht und dabei mehrere Gänge einschließlich der Abschnitte Orangener Strom und Schwarzer Siphon freigelegt.
Die Höhle dient hauptsächlich Bildungszwecken anstatt kommerziellem Tourismus und fördert das Bewusstsein für Karstumgebungen und geologisches Erbe durch geführte Exkursionen, die Umweltschutz betonen.
Geführte Touren finden von April bis September mit erforderlicher Voranmeldung statt und beherbergen Gruppen von bis zu zehn Teilnehmern, die ihre eigene Beleuchtungsausrüstung für die einstündige unterirdische Reise mitbringen müssen.
Die Höhle enthält archäologische Artefakte der Hallstatt-Kultur einschließlich Keramikfragmenten und Eisenwaffenteilen, die auf antike menschliche Aktivität in dieser unterirdischen Umgebung vor Tausenden von Jahren hinweisen.
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