Nationalpark Aggtelek, Nationalpark in Borsod-Abaúj-Zemplén, Ungarn
Der Aggtelek-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der nordungarischen Gespanschaft Borsod-Abaúj-Zemplén, das sich über karstige Hochflächen und bewaldete Täler erstreckt. Im Untergrund liegen mehr als siebenhundert Höhlen mit unterirdischen Gängen und Tropfsteinformationen.
Die Region wurde 1985 zum Nationalpark erklärt und erhielt später weltweites Erbe-Status für ihre Karstlandschaft. Archäologische Funde in den Höhlen zeigen, dass Menschen hier bereits in der Steinzeit lebten.
Der Name Aggtelek leitet sich vom ungarischen Wort für Kalkstein ab und weist auf die geologische Grundlage der Landschaft hin. Einheimische nutzen Wege durch Buchenwald und offene Wiesen für Wanderungen und betrachten die Höhlen als Teil ihrer regionalen Identität.
Mehrere markierte Wanderwege führen durch das Gebiet, und geführte Höhlentouren sind für Besucher verfügbar. Informationszentren bieten Karten und Ausstellungen zur Geologie und Tierwelt der Region.
Das Baradla-Höhlensystem reicht über die Grenze nach Slowakei und verbindet die beiden Länder durch unterirdische Gänge. In einigen Kammern finden Konzerte statt, bei denen die Akustik der Tropfsteinformationen die Musik verstärkt.
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