Gaomin Temple, Buddhistischer Tempel im Bezirk Hanjiang, Yangzhou, China.
Gaomin Temple ist ein buddhistisches Heiligtum in Yangzhou mit fünf Andachtshallen, mehreren Pavillons und der imposanten Daxiong-Halle, die 40 Meter lang ist. Ein achtseitiges Meditationshaus mit Buddha-Figuren bildet ein besonderes architektonisches Merkmal des Komplexes.
Der Gaomin-Tempel wurde in der Sui-Dynastie errichtet. 1651, unter den Qing, entstand der Tianzhong-Turm, und daneben wurde ein Tempel namens Turmtempel gebaut. Auf seiner vierten Südreise bestieg Kaiser Kangxi den Turm, benannte den Tempel Gaomin und verfasste dessen Steininschrift. 1703 wurde westlich ein Palast hinzugefügt; in der Daoguang- und Xianfeng-Ära zerstörte Hallen wurden unter Tongzhi und Guangxu wieder aufgebaut.
Die Meditationshalle ist ein Ort, an dem Mönche täglich praktizieren und dabei die Abbrenndauer von Räucherstäbchen als Zeitmesser nutzen. Besucher können diese stille Praxis beobachten und die konzentrierte Atmosphäre des Ortes erleben.
Der Gaomin-Tempel liegt etwa 7 km südlich der Innenstadt von Yangzhou am Westufer des alten Kanals des Großen Kanals, direkt unterhalb der Mündung des Yizheng-Yangzhou-Kanals. Die Umgebung ist halbländlich; für die Anfahrt sollte man Zeit einplanen. Der Tempel blickt auf den Kanal, westlich liegt der ehemalige Palastbereich.
Der Tempel liegt an der Mündung des alten Kanals in den Yizheng-Yangzhou-Kanal, etwa 7 km südlich der Innenstadt von Yangzhou. Während der fünften Südreise des Kangxi-Kaisers nahm sein Towerbay-Palast neben dem Tempel vier Fünftel der ummauerten Fläche ein, der Tempel nur ein Fünftel.
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