Ortenaukreis, Landkreis in Baden-Württemberg, Deutschland.
Die Ortenau erstreckt sich von der Oberrheinebene bis in den Schwarzwald und umfasst 51 Gemeinden auf unterschiedlichem Gelände. Das Gebiet reicht von flachen Auenlandschaften am Rhein bis zu bewaldeten Höhen, die über 1000 Meter erreichen.
Das Gebiet erschien erstmals 763 als Mordunouva in einer Urkunde und gelangte 1007 durch König Heinrich II. an die Bamberger Bischöfe. Die heutige Verwaltungsstruktur entstand nach der Gebietsreform der 1970er Jahre, die mehrere frühere Kreise zusammenführte.
Das Gebiet trägt seinen Namen von der mittelalterlichen Bezeichnung Mortenau, die noch heute in Ortsnamen und der Regionalidentität nachklingt. Weinbau prägt das Landschaftsbild besonders entlang der Vorbergzone, wo kleine Familienbetriebe ihre Reben zwischen Dörfern und Wäldern pflegen.
Die Kreisverwaltung mit Sitz in Offenburg ist über Bundesstraßen und Bahnverbindungen gut erreichbar. Von dort aus führen Nebenstraßen in die einzelnen Täler und Gemeinden, die sich bis an die französische Grenze erstrecken.
Der grenzüberschreitende Eurodistrikt Straßburg-Ortenau verbindet deutsche und französische Gemeinden zu einer gemeinsamen Verwaltungsregion. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es Bewohnern beider Seiten, alltägliche Dienstleistungen über die Landesgrenze hinweg zu nutzen.
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