Württemberg-Hohenzollern, Ehemaliges deutsches Verwaltungsgebiet in der südwestlichen Region Baden-Württemberg, Deutschland.
Württemberg-Hohenzollern war ein Verwaltungsgebiet im Südwesten Deutschlands, das sich über den südlichen Teil Württembergs erstreckte und die ehemalige preußische Region Hohenzollern einbezog. Das Gebiet mit Tübingen als Verwaltungssitz umfasste mehrere Landkreise und Gemeinden in dieser Region.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gründete die französische Militärverwaltung Württemberg-Hohenzollern als Teil ihrer Besatzungszone mit völlig neuen Grenzen. Das Gebiet bestand nur sieben Jahre, bis es 1952 mit anderen Regionen zum neuen Bundesland Baden-Württemberg verschmolz.
Das Gebiet behielt die Regierungsstruktur und den verfassungsrechtlichen Rahmen des vorherigen Staates Württemberg bei und integrierte Elemente der preußischen Verwaltung Hohenzollerns.
Das ehemalige Gebiet liegt zwischen der Autobahn Karlsruhe-München im Norden und der württembergischen Alb im Süden und ist heute Teil verschiedener moderner Verwaltungsbezirke. Besucher können die Region auf Straßen durchqueren, die wichtige historische und kulturelle Orte verbinden.
Ein Referendum 1951 entschied über die Zukunft des Gebiets und führte zur Vereinigung mit benachbarten Territorien. Die Abstimmung der Bürger war entscheidend für die Bildung des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg.
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