Villa Bosch, Kulturdenkmal in Heidelberg, Deutschland.
Villa Bosch ist ein Landhaus mit Nebengebäuden und Park im Heidelberger Stadtteil Schloss-Wolfsbrunnenweg. Das Ensemble wurde 1922 im Stil seiner Zeit errichtet und umfasst mehrere Gebäude auf einem weitläufigen Grundstück am Hang des Königstuhls.
Das Haus wurde 1922 als Wohnsitz für Carl Bosch erbaut und blieb bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Familienbesitz. Nach 1945 nutzte die amerikanische Besatzung das Anwesen, bevor es in den 1990er Jahren restauriert und zum Sitz einer großen Stiftung umgewidmet wurde.
Der Name des Anwesens erinnert an Carl Bosch, der 1931 den Nobelpreis für Chemie erhielt und in Heidelberg lebte. Wer das Gelände besucht, spürt noch heute, wie eng das Leben dieses Industriellen mit der Stadt verbunden war.
Das Anwesen ist nicht öffentlich zugänglich, da es heute als Bürogebäude einer Stiftung genutzt wird. Die Fassade und der Park lassen sich jedoch vom Schloss-Wolfsbrunnenweg aus gut betrachten, und das nahe gelegene Museum im ehemaligen Garagengebäude steht Besuchern offen.
Der ehemalige Garagenbau des Anwesens wurde zu einem Museum umgebaut und liegt nur etwa 300 Meter westlich der Villa. Es ist ungewöhnlich, dass ein Nebengebäude einer Privatvilla heute als eigenständige Kultureinrichtung fungiert.
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