Palais Weimar, Kulturerbe-Palast in Heidelberg, Deutschland.
Der Palais Weimar ist ein barockes Schloss mit drei Flügeln und einem zweistöckigen Hauptgebäude, das von einem Mansarddach gekrönt wird. Das Bauwerk erstreckt sich mit neun Achsen zur Hoffassade hin und mit elf Achsen zur Gartenseite hin.
Das Schloss wurde zwischen 1710 und 1714 von Architekt Johann Adam Breunig für General Johann Hermann von Freudenberg-Mariotte erbaut. 1818 erwarb der schottische Kaufmann James Mitchell das Gebäude und prägte es mit klassischen Elementen.
Das Palais beherbergt heute das Ethnologische Museum und dient als Sitz der Josefine und Eduard von Portheim Stiftung. Besucher erleben hier eine Sammlung, die Kulturen aus der ganzen Welt präsentiert und den Austausch zwischen verschiedenen Gesellschaften fördert.
Das Schloss steht an der Hauptstrasse 235 in Heidelberg und ist von parkähnlichen Gründen umgeben, die bis zum Ufer des Neckars hinabfallen. Eine steinerne Balustradenterrasse verbindet das Gebäude mit dem Flussgelände darunter.
Der Name Palais Weimar stammt nicht von der Stadt Weimar, sondern von einem früheren Besitzer mit diesem Nachnamen. Diese Verbindung wird oft übersehen, obwohl sie die private Geschichte des Hauses über seinen barocken Ursprung hinaus dokumentiert.
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