Völkerkundemuseum Heidelberg, Ethnographisches Museum in Heidelberg, Deutschland.
Das Völkerkunde-Museum der J. und E. v. Portheim-Stiftung ist ein ethnografisches Museum in Heidelberg mit einer Sammlung von über 40.000 Artefakten, Fotografien und Dokumenten, die Kulturen aus Asien, Afrika und Ozeanien darstellen. Das Museum präsentiert diese vielfältigen Bestände in einer institutionellen Umgebung, die es Besuchern ermöglicht, Objekte verschiedenster Herkunft und Zeitepochen zu erkunden.
Das Museum wurde 1919 gegründet, als Victor Goldschmidt die Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst etablierte. Diese Gründung ermöglichte es, eine Sammlung von außereuropäischen Objekten zusammenzutragen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Ausstellungen zeigen religiöse Objekte, künstlerische Werke und Alltagsgegenstände, die die Traditionen verschiedener Gesellschaften auf mehreren Kontinenten widerspiegeln. Besucher können unmittelbar sehen, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen lebten und ihre Überzeugungen durch materielle Dinge ausdrückten.
Das Museum befindet sich im Palais Weimar in der Hauptstrasse und ist mittwochs bis samstags sowie sonntags geöffnet. Bei einem Besuch sollte man ausreichend Zeit einplanen, um die umfangreiche Sammlung in Ruhe zu erkunden.
Im Garten des Museums wächst eine Magnolie, die als Naturdenkmal geschützt ist und eine seltene Pflanze für die Region darstellt. Dieser Baum ist eines der wenigen botanischen Elemente, das Besucher von den Ausstellungen im Inneren sofort bemerken, wenn sie den Museumsbereich verlassen.
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