Fernmeldeturm der US-Streitkräfte Heidelberg, Militärischer Fernmeldeturm in Heidelberg, Deutschland.
Der Telekommunikationsturm der US-Streitkräfte in Heidelberg ist eine Betonkonstruktion auf dem Königstuhl, die sich 102 Meter in die Höhe erhebt. Die Anlage dient sowohl der militärischen Kommunikation als auch der zivilen Infrastruktur und vermittelt Funksignale über die gesamte Region.
Die Wieße wurde in den 1950er Jahren mit einer Höhe von 80 Metern errichtet und später erweitert, um die Kommunikation der amerikanischen Streitkräfte während des Kalten Krieges zu unterstützen. Diese Erweiterung war notwendig, um eine verbesserte Signalabdeckung über das Terrain zu gewährleisten.
Der Turm verkörpert die lange Präsenz amerikanischer Streitkräfte in der Nachkriegszeit und wie diese technische Infrastruktur das Stadtbild prägte. Noch heute erinnert die Struktur an diese historische Verbindung zwischen Deutschland und den USA.
Die Wieße ist von oben auf dem Königsstuhl sichtbar und bietet einen Überblick über ihre technische Struktur aus der Ferne. Der Standort ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß erreichbar, falls man die Bergstraße hinaufwandern möchte.
Die Wieße zeigt eine Doppelrolle: Sie war ursprünglich für militärische Zwecke gedacht, wird heute aber ebenso für zivile Funkübertragungen genutzt. Dies macht sie zu einem sichtbaren Symbol der Umwandlung vom reinen Militär- zum gemischten Zivilkommunikationsbetrieb.
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