Benediktinerkloster St. Salvator, Fulda, Benediktinerkloster in Fulda, Deutschland.
Das Kloster Fulda ist ein Benediktinerkloster in Fulda, Deutschland, das eine Kirche, einen Kreuzgang, das Pflegeheim St. Lukas, ein Gästehaus, einen Klosterladen und einen 2000 Quadratmeter großen Garten umfasst. Die Anlage vereint religiöse, soziale und landwirtschaftliche Bereiche unter einem Dach und ermöglicht den Mönchen ein Leben nach der Regel des heiligen Benedikt.
Sankt Sturmius gründete das Kloster im Jahr 744 auf Anweisung des heiligen Bonifatius und wählte einen Platz am Flussufer, der später zum Kern der Stadt Fulda wurde. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Kloster zu einem wichtigen geistlichen und intellektuellen Zentrum im Heiligen Römischen Reich.
Der Name Fulda stammt vom gleichnamigen Fluss, an dessen Ufer die Gemeinschaft seit über zwölf Jahrhunderten lebt und betet. Noch heute folgen die Benediktiner einem Rhythmus aus Gebet, Arbeit und Studium, der den Tagesablauf prägt und Besuchern einen Eindruck vom klösterlichen Leben vermittelt.
Die Klosterkirche ist zu den Gebetszeiten geöffnet, wobei die Laudes um sechs Uhr morgens beginnen, gefolgt von der Messe um halb acht und weiteren Andachten im Tagesverlauf. Besucher können an den Gottesdiensten teilnehmen oder in Stille den Raum erleben, solange der Ablauf respektiert wird.
Der Klostergarten wird seit über fünfzig Jahren nach biologischen Methoden bewirtschaftet und liefert Kräuter, Gemüse und Obst für den Eigenbedarf der Gemeinschaft. Diese Tradition der Selbstversorgung geht auf die ursprüngliche Klosterregel zurück, die den Mönchen körperliche Arbeit als Teil ihres geistlichen Lebens vorschreibt.
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