Benediktinerinnenkloster St. Maria, Fulda, Benediktinerkloster in Fulda, Deutschland
St. Marys Abtei ist ein Benediktinerinnenkloster in Fulda mit Merkmalen der internationalen Gotik. Der Bau zeigt Steinmauern, Spitzbögen und eine zentrale Kapelle, die der Jungfrau Maria gewidmet ist.
Die Abteigründung fällt in die Zeit der Gegenreformation um 1626, als neue religiose Gemeinschaften in der Region Fulda entstanden. Dies war eine Periode der Neuorientierung katholischer Institutionen in Mitteldeutschland.
Das Kloster spiegelt die religiösen Praktiken der Benediktinerinnen wider, die sich in den Tagesabläufen und den Räumen für Gebet und Arbeit zeigen. Besucher können in den Kreuzgängen und Kirchen die gelebte Tradition dieser Gemeinschaft nachempfinden.
Der Zugang zum Klostergelande erfolgt über den Haupteingang in der Nonnengasse. Führungen werden an Wochentagen am Nachmittag angeboten und sollten vorab geplant werden.
Die Nonnen des Klosters praktizieren seit Jahrhunderten die Herstellung von kirchlicher Stickerei und Textilkunst in einer speziellen Werkstatt. Diese handwerkliche Tradition bleibt eine der weniger bekannten Aktivitäten des Konvents und zieht wenig Aufmerksamkeit auf sich.
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