Severikirche, Gotische Filialkirche in Fulda, Deutschland.
Die Severikirche ist eine gotische Filialkirche in Fulda mit vier Fensterachsen, einem dreiseitig geschlossenen eingezogenen Chor und einer flachen Holzbalkendecke. Der Innenraum bewahrt Holzskulpturen, darunter eine spätgotische Madonna mit Kind und eine barocke Pietà.
Der Bürgersmann Erasmus Kämmerer finanzierte den Bau der Kirche zwischen 1438 und 1445, die zunächst Neue Kirche hieß. Das Gebäude wurde später nach dem heiligen Severin benannt und gehört zur Pfarrei der Innenstadt.
Die Kirche zeigt religiöse Kunstwerke aus verschiedenen Epochen, die bis heute sichtbar sind. Diese Werke erzählen von den künstlerischen und gläubigen Gewohnheiten der Menschen, die hier über Jahrhunderte gebetet haben.
Als Filialkirche der innerstädtischen Pfarrei dient das Gebäude für regelmäßige Gottesdienste und ist an normalen Wochentagen zugänglich. Die Kirche liegt zentral in Fulda und ist zu Fuß leicht zu erreichen.
Zwei kleine Glocken im Dachturm stammen aus dem Hamburger Glockenfriedhof und wurden nach dem Krieg hierher transportiert. Diese ungewöhnliche Herkunftsgeschichte verbindet das Bauwerk mit der deutschem Nachkriegsgeschichte.
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