Fuldaer Dom, Kathedrale in Fulda, Deutschland.
Der Fulda-Dom ist eine barocke Kirche aus Backstein mit massiven Doppeltürmen an der Westseite. Das Gebäude besticht durch seine hohen Innenräume mit gewölbtem Deckenwerk und einer langen Schiffslänge.
Die heutige Kirche entstand ab 1704 nach dem Entwurf des Architekten Johann Dientzenhofer auf dem Gelände einer älteren, bereits im 8. Jahrhundert errichteten Basilika. Der Neubau prägte das Stadtbild von Fulda und spiegelt die barocke Bauweise des 18. Jahrhunderts wider.
Der Dom ist als Grabstätte des heiligen Bonifatius ein Ort der Andacht, an dem Besucher seit Jahrhunderten Trost und Hoffnung suchen. Der Raum selbst lädt ein zum Verweilen, mit seinem hohen Gewölbe und den Bänken, die zum stillen Gebet einladen.
Die Kirche ist täglich für Besucher zugänglich und bietet freien Eintritt für alle. Ein Besuch ist am besten morgens oder nachmittags möglich, wenn die Sonne das Innere hell erleuchtet und weniger Besucher anwesend sind.
Ungewöhnlich ist die Ausrichtung des Doms nach Westen statt nach Osten, wie es bei den meisten Kirchen üblich ist. Diese Besonderheit zeigt sich deutlich beim Erkunden des Gebäudes und seiner Lage in der Stadt.
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