Karl-Marx-Allee, Monumentale Allee in Friedrichshain und Mitte, Deutschland.
Die Karl-Marx-Allee ist eine breite Straße in Friedrichshain und Mitte, die sich über 2,3 Kilometer von Frankfurter Tor bis Alexanderplatz erstreckt. Achtstöckige Wohngebäude mit neoklassizistischen Elementen und Kachelverzierungen säumen beide Seiten.
Die Straße wurde ab 1952 unter dem Namen Stalinallee errichtet und nach den Kriegszerstörungen als Vorzeigeprojekt der DDR konzipiert. Der Bau dauerte bis 1960, und später erhielt sie ihren heutigen Namen.
Die Gebäudefassaden tragen Keramikschmuck und Reliefs aus der Zeit der frühen DDR, die Arbeiter und Handwerker darstellen. Heute wohnen hier Bewohner aus verschiedenen Generationen, während Cafés und Läden die Erdgeschosse beleben.
Die Straße ist 89 Meter breit und bietet sechs Fahrspuren sowie breite Bürgersteige, die zum Spazieren einladen. Mehrere Stationen der U-Bahnlinie U5 liegen direkt an der Strecke und erleichtern die Orientierung.
Das Kino International an der Straße zeigt bis heute internationale Filme und bewahrt sein originales Interieur aus den 1960er Jahren. Die beiden Türme an Frankfurter Tor und Strausberger Platz stammen vom Architekten Hermann Henselmann und markieren die Endpunkte.
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