Bubenheimer Flesche, Preußische Befestigungsanlage im Stadtteil Lützel, Koblenz, Deutschland.
Die Bubenheimer Flesche ist eine preußische Verteidigungsanlage an der Ostseite des Petersbergs in Koblenz, die aus Steinmauern und militärischen Positionen besteht. Die erhaltenen Abschnitte der Befestigungsmauern zeigen noch heute die ehemalige Böschung und die Batteriestellung.
Die Anlage wurde zwischen 1816 und 1822 als Teil des Festungssystems von Koblenz errichtet, um strategische Positionen an der östlichen Flanke zu sichern. Von 1864 bis 1866 erfolgten umfangreiche Umbauten mit Mauerverstärkungen und Neuregulierungen.
Der Ort trägt den Namen einer alten Form der Befestigung und wurde später in einen öffentlichen Grünraum umgewandelt, der bis heute von Anwohnern genutzt wird. Diese Verbindung von militärischer Vergangenheit und alltäglichem Freizeitort prägt das Erscheinungsbild des Viertels.
Die erhaltenen Mauerreste sind über den Lützeler Friedhof zugänglich, wo Besucher die alten Befestigungsstrukturen erkunden können. Das Gelände ist heute Teil des öffentlichen Grünraums und kann frei besucht werden.
Das Reduit, der zentrale Innenhof der Anlage, wurde von 1937 bis 1967 als Restaurant und Tanzlokal genutzt und bot Gästen einen ungewöhnlichen Veranstaltungsort im Herzen der Befestigung. Der Abriss 1969 markierte das Ende dieser civilen Nutzung des militärischen Bauwerks.
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