Pallasseum, Wohnkomplex in Schöneberg, Deutschland
Das Pallasseum ist ein Wohnkomplex in Schöneberg, der aus Beton gefertigt wurde und eine brutalistisch geprägte Form aufweist. Die Struktur besteht aus mehreren verbundenen Gebäudeteilen mit geometrischen Formen und bietet Platz für rund zweitausend Menschen.
Das Gebäude wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von den Architekten Jürgen Sawade und Dietmar Grötzebach entworfen und zeigt die Bauweisen dieser Epoche. Es entstand aus den Ideen des Sozialen Wohnungsbaus und wird heute als Denkmal für diese Architekturrichtung geschützt.
Das Gebäude zeigt sich als Wohnkomplex mit durchgehenden Passagen, die Nachbarn miteinander verbinden und den Stadtraum durchlässig gestalten. Diese Durchgangsstruktur prägt bis heute das soziale Miteinander und ermöglicht direktere Wege durch das Viertel.
Der Komplex ist für Besucher zugänglich und die Fußwege durch das Gelände sind leicht zu begehen. Die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und lokalen Diensten macht es einfach, den Ort zu erreichen und sich in der Gegend zu orientieren.
Das Gebäude funktioniert als Durchhaus mit Durchgängen, die verschiedene Straßen verbinden und den Stadtraum durchlässig machen. Diese offene Struktur war ungewöhnlich für einen großen Wohnblock und schuf neue Verbindungen im Straßennetz.
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