Giebichensteinbrücke, Denkmalgeschützte Brücke in Halle (Saale), Deutschland.
Die Kröllwitzer Brücke ist eine Straßenbrücke aus Beton, die seit 1928 den Fluss Saale in Halle überquert. Sie verbindet die Stadtteile Kröllwitz und Giebichenstein mit einer langen Bogenspanne und dient sowohl Autos als auch Straßenbahnen.
Der Bau der Brücke begann 1926 als modernes Bauwerk im Bauhausstil und ersetzte eine ältere Stahlkonstruktion. Sie wurde im Krieg zerstört, aber 1949 wiederaufgebaut und seitdem mehrfach erneuert.
Die Brücke zeigt zwei Betontiere des Bildhauers Gerhard Marcks: ein Pferd auf der Giebichenstein-Seite und eine Kuh auf der Kröllwitzer Seite. Diese Figuren symbolisieren die Verbindung zwischen Stadt und Land, die für Halle lange Zeit prägend war.
Der Übergang ist für Fußgänger und Radfahrer geöffnet und Teil des Hauptverkehrssystems der Stadt. Für Besucher, die zu Fuß unterwegs sind, bietet die Brücke einen einfachen Weg, um beide Ufer zu erkunden.
Das Betonmaterial der Brücke wurde mit Kupferschlacke aus der nahe gelegenen Mansfeld-Region gemischt. Diese ungewöhnliche Zusammensetzung gibt dem Beton eine besondere Färbung und verbindet das Bauwerk mit der industriellen Vergangenheit der Region.
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