Eichendorffbank, Steinerne Bank in Klausberge, Halle, Deutschland
Die Eichendorffbank ist eine halbkreisförmige Steinbank mit einem zentralen Obelisken in den Klausbergen, einem Hügelgebiet oberhalb der Stadt. Der Obelisk trägt eingemeißelte Verse aus Eichendorffs Gedicht 'Bei Halle' und bietet von dieser Erhöhung aus Blicke auf die umliegende Landschaft.
Der Obelisk wurde 1899 errichtet, um an Joseph von Eichendorff zu erinnern, der 1805 als junger Student nach Halle kam. Der Dichter verfasste sein bekanntes Gedicht 'Bei Halle' erst 1840, etwa 35 Jahre später, nachdem er die Stadt bereits verlassen hatte.
Die Bank dient als Treffpunkt für jährliche Feiern am 10. März, an dem Eichendorffs Geburtstag mit musikalischen Darbietungen und Gemeinschaftstreffen begangen wird.
Der Bank befindet sich in den Klausbergen, was bedeutet, dass Besucher einen kurzen Aufstieg erwarten sollten, um die Stelle zu erreichen. Von hier aus ergeben sich gute Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden und den Blick über Halle und die Saale-Aue zu genießen.
Eichendorff hat sein berühmtes Gedicht 'Bei Halle' erst Jahrzehnte nach seiner Studentenzeit in der Stadt geschrieben. Dieses zeitliche Versatz zwischen seinem Aufenthalt und dem Schreiben des Gedichts macht die Bank zu einem Ort, der Erinnerungen an ein längst vergangenes Kapitel seines Lebens bewahrt.
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