Eichendorffbank, Steinerne Bank in Klausberge, Halle, Deutschland
Die Eichendorffbank ist eine halbrunde Steinbank mit mittig stehendem Obelisken, die 1899 in den Klausbergen im Norden von Halle (Saale) angelegt wurde. In den Obelisken sind die ersten zwei der sieben Strophen von Eichendorffs Gedicht „Bei Halle“ eingemeißelt. Gegenüber der Bank, mit Blick auf die Saale, steht seit 2005 eine Stele mit Inschriftplatte und dem vollständigen Gedicht.
Der Obelisk wurde 1899 errichtet, um an Joseph von Eichendorff zu erinnern, der 1805 als junger Student nach Halle kam. Der Dichter verfasste sein bekanntes Gedicht 'Bei Halle' erst 1840, etwa 35 Jahre später, nachdem er die Stadt bereits verlassen hatte.
Die Bank dient als Treffpunkt für jährliche Feiern am 10. März, an dem Eichendorffs Geburtstag mit musikalischen Darbietungen und Gemeinschaftstreffen begangen wird.
Die Bank steht auf dem Kamm der Klausberge im Norden von Halle und ist zu Fuß über Wege durch die bewaldeten Hügel erreichbar; von dort blickt man auf die Saale und die Burg Giebichenstein. Unweit steht der einfache Gedenkstein von 1879, gegenüber der Bank zeigt eine Stele das vollständige siebenstrophige Gedicht.
Die erste Gedenkstätte an dieser Stelle war ein einfacher Stein, den 1879 der Hallische Verschönerungsverein unter dem Justizrat Herrmann Fiebiger setzen ließ; er steht noch heute unweit der Bank. In ihn wurden die ersten zwei Strophen von „Bei Halle“ eingemeißelt, bevor sie 1899 auf den Obelisken kamen.
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