Kriegerdenkmal Trotha, Kriegerdenkmal im Stadtteil Trotha, Halle, Deutschland.
Das Kriegerdenkmal Trotha ist ein Obelisk aus rotem Sandstein auf einem würfelförmigen Sockel am Denkmalsplatz im Stadtteil Trotha von Halle (Saale). Der Platz trägt seinen Namen nach dem Denkmal. Auf den Seiten stehen die Namen der Gefallenen: links Friedrich Wilhelm Christel (1866), rechts Albert Hermann Boost, Friedrich Wilhelm Knaust und Carl August Müller (1870/71). Denkmal und Schrift sind verwittert.
Der Bau wurde vom Kriegerverein zu Trotha angeregt und als Obelisk auf würfelförmigem Sockel aus rotem Sandstein ausgeführt. Er nennt die Gefallenen: Friedrich Wilhelm Christel (1866) sowie Albert Hermann Boost, Friedrich Wilhelm Knaust und Carl August Müller (1870/71). Adrian Dietrich Lothar von Trotha (1848–1920), in beiden Kriegen beteiligt, kann ein Grund für die Errichtung gewesen sein.
Die Inschriften zeigen biblische Texte und Widmungen für gefallene Soldaten, die auf verschiedenen Seiten des Denkmals aufgelistet sind. Sie verdeutlichen, wie die Gemeinde ihre Trauer und ihren Respekt für die Verstorbenen ausdrückte.
Das Denkmal steht auf dem Denkmalsplatz, dem nach ihm benannten Platz im Hallenser Stadtteil Trotha. Der verwitterte Sandsteinobelisk und seine Inschriften lassen sich am besten bei Tageslicht lesen, da die Schrift erodiert ist. Die benachbarte St.-Briccius-Kirche ist eine eigene Stätte; ihr am 4. Juli 1926 eingeweihtes Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs wurde 1947 abgerissen.
Der Platz selbst wurde nach dem Denkmal benannt und trägt seitdem den Namen Denkmalsplatz, was zeigt, wie sehr die Gedenkstätte die lokale Identität geprägt hat. Dieser Namensbezug macht das Monument zu einem geografischen und kulturellen Bezugspunkt des Viertels.
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