Haus zum Grünen Schild, Historisches Wohnhaus im Judengasse, Frankfurt, Deutschland.
Das Haus zum Grünen Schild war ein Wohngebäude mit nur 4,70 Metern breiter Fassade, das sich etwa 13 Meter tief in die enge Judengasse erstreckte. Das Innere war clever aufgeteilt, mit einem Brunnen im Erdgeschoss und Kellerbereichen, die zu Nachbarhäusern führten.
Das Gebäude entstand 1711 nach dem Großen Jüdischen Brand und wurde später ein bekannter Wohnort. 1784 erwarb es eine berühmte Bankiersfamilie, was seine Bedeutung in der Gemeinde unterstrich.
Das Gebäude war im Judengasse-Viertel ein wichtiger Wohnort für eine wohlhabende jüdische Familie und prägte das Bild der engen Straße. Die Architektur und die Nutzung der Räume zeigen, wie Familien in dieser dicht bebauten Gegend lebten und arbeiteten.
Der Ort, wo dieses Haus stand, ist heute durch spezielle Gedenksteine in der Straße gekennzeichnet, die Besucher leicht erkennen können. Die Lage in der Altstadt macht das Gelände leicht zu Fuß erreichbar.
Das Gebäude funktionierte als Doppelhaus, wobei die rechte Hälfte 'Die Arche' genannt wurde und einer Familie gehörte, die ein Geldwechselgeschäft betrieb. Diese Aufteilung war typisch für die Art, wie enge Straßen in der Zeit genutzt wurden.
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