Staufenmauer, Mittelalterliche Stadtmauer in Frankfurt, Deutschland
Die Staufenmauer ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage, die teilweise noch längs der Fahrgasse erhalten ist und zwischen 6 und 8 Meter hoch aufragte. Der sichtbare Abschnitt erstreckt sich über etwa 75 Meter und zeigt charakteristische runde Bögen, die typisch für die damalige Verteidigungsarchitektur sind.
Der Bau begann 1180 unter der Hohenstaufen-Herrschaft und war die erste steinerne Befestigung zum Schutz der wachsenden mittelalterlichen Siedlung. Die Mauer markierte einen wichtigen Wendepunkt in Frankfurts Entwicklung zu einer befestigten Stadt.
Der Name des Bauwerks verweist auf die Hohenstaufen-Dynastie, die seine Errichtung in Auftrag gab. Besucher können heute noch die dicken Steinmauern und die Wehrgänge sehen, die zeigen, wie Frankfurt im Mittelalter geschützt wurde.
Die Mauersegmente befinden sich in der Nähe des Verkehrsknotenpunkts Konstablerwache und sind leicht zu erreichen, wenn man durch Frankfurts historisches Zentrum geht. Man kann die Ruinen bei einem spaziergang durch die Gegend erkunden, ohne spezielle Vorkehrungen treffen zu müssen.
Das ursprüngliche Bauwerk hatte drei Haupttore - das Guldenpforte, Bockenheimer Pforte und Bornheimer Pforte - die den Zugang zwischen Alt- und Neustadt kontrollierten. Diese Tore waren zentral für die Kontrolle des Handels und der Bewegung durch die wachsende Stadt.
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