Napoleonsturm, Denkmalturm in Mildensee, Deutschland.
Der Napoleonsturm ist ein achteckiger neoklassizistischer Turm in Dessau-Roßlau, der auf einem künstlichen Hügel aus Feldsteinen errichtet wurde. Die Struktur wurde 2005 grundlegend renoviert und zeigt heute in seinen oberen Bereichen eine Ausstellung über Christian Gebhard Nordmann.
Zwischen 1809 und 1812 ließ Fürst Leopold III. diesen Mausoleumsturm von Architekt Carlo Ignazio Pozzi erbauen, wobei er sich vom Turm der Winde in Athen inspirieren ließ. Der Bau war Ausdruck der künstlerischen Bestrebungen der fürstlichen Familie während der Napoleonischen Kriege.
Der Name Napoleonsturm stammt vom französischen Kaiser, der während seiner Truppenbewegungen der Region Schutz gewährte und damit die lokale Bevölkerung beeindruckte. Die Anwohner behielten diesen Namen bei, obwohl das Bauwerk ursprünglich Tower of Eight Winds genannt wurde.
Der Turm ist auf einem künstlichen Hügel gelegen und kann über einen Fußpfad erreicht werden, der durch das umgebende Gelände führt. Besucher sollten wissen, dass die Ausstellung im Inneren zugänglich ist und sich auf die oberen Stockwerke des Bauwerks erstreckt.
Während der russischen Besatzung diente das Bauwerk zur Lagerung von Radiogeräten, später wurde es in der DDR-Zeit sogar als Apfelspeicher genutzt. Diese ungewöhnlichen Zweitnutzungen zeigen, wie flexibel die Struktur immer wieder an die Bedürfnisse der Zeit angepasst wurde.
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